BÜRGER FORUM HERRIEDEN
überparteilich - heimatverbunden - zukunftsfähig


In den vergangenen 6 Jahren konnten wir gemeinsam mit unserer tatkräftigen Bürgermeisterin Dorina Jechnerer und den konstruktiven Kräften im Stadtrat zahlreiche Bausteine für eine erolgreiche Politik umsetzen.


In den Heften zu den Bürgerversammlungen und in den Jahresrückblicken, die von unserer Bürgermeisterin Dorina Jechnerer erstellt wurden, sind die sichtbaren Fortschritte dokumentiert.




November 2025

Beschluss zum XXL-Saal im Stadtschloss zurückgenommen

In der Sitzung vom 08.11.2023 hatte der Stadtrat über das Nutzungskonzept für den Landesförderteil des Stadtschlosses beraten und in namentlicher Abstimmung mit 12 zu 9 Stimmen folgenden Beschluss gefasst:
„Der Stadtrat beschließt, dass die Nutzungsvariante mit dem großen Saal umgesetzt werden soll und beauftragt die Verwaltung, Entwurfsplanung mit Kostenberechnung, TGA- und Tragwerksplanung abzurufen, sodass eine Fördergeberkonferenz einberufen werden kann.“ 
In den Sitzungsunterlagen wird dokumentiert, dass bereits im Rahmen dieser Beratungen die Verwaltung und der Projektsteuer den zu erwartenden Konflikt zwischen geplanter Nutzung und dem Emissionsschutz detailliert erläutert hatten.
Bevor Kosten für die Entwurfsplanung mit Kostenberechnung, TGA- und Tragwerksplanung ausgelöst wurden, wurde von der Verwaltung ein Antrag auf Vorbescheid hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit der Nutzung beim Landratsamt am 19.03.2024 gestellt, vgl. Bekanntgabe vom 23.07.2025.
Aufgrund des Konflikts zwischen geplanter Nutzung und den geltenden Anforderungen zum Schutz vor Lärm forderte das LRA eine Reihe von verschiedenen Schallschutzgutachten und Berechnungsmodelle. Am 16.10.2025 ging der Stadt Herrieden ein Vorbescheid zu, in dem die immissionsschutzrechtlichen Voraussetzungen für eine Saalnutzung benannt sind:
„Die Betriebszeit des Saals und der Gastwirtschaft ist auf die Tagzeit zu beschränken. Die Tagzeit ist der Zeitraum von 06.00-22.00 Uhr. Es ist sicherzustellen, dass die Besucher bis 22.00 Uhr das Gelände des Stadtschlosses verlassen.“ Der vollständige Bescheid ist im Ratsinformationssystem eingestellt.
Somit kann das am 08.11.2023 beschlossene Nutzungskonzept nicht vollumfänglich umgesetzt werden. Denn folgende Nutzungen wurden, um überhaupt eine Genehmigungsfähigkeit - wenn auch mit Auflagen - zu erlangen, bereits herausgenommen: Parallelbetrieb im Ratssaal, Biergarten, Freilichtbühne, Kulturgewölbe.
Zeitgleich könnten somit nur Gastronomie mit Freischankfläche und der große Saal betrieben werden. In den anderen Veranstaltungsräumen des Stadtschlosses dürfte zur selben Zeit kein Betrieb stattfinden. Außerdem müssten Veranstaltungen und der Gastrobetrieb um 21.30 Uhr enden.
In der Sitzung am 12.11.2025 wurde daher beraten, ob trotz der im Bescheid genannten Voraussetzungen für eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit am beschlossenen Nutzungskonzept festgehalten werden soll. Der Stadtrat fasste nach intensiver Beratung, bei der auch auf die Kosten und Haushaltslage eingegangen wurde, mehrheitlich folgenden Beschluss:
"Der Stadtrat hebt den Beschluss vom 08.11.2023 auf. Die Verwaltung wird beauftragt, für das neue Stadtratsgremium die Wiederaufnahme der Beratungen vorzubereiten."

November 2023

Knappe Mehrheit für XXL-Saal im Stadtschloss

Knappe Mehrheit für XXL-Saal: Mit dieser Richtungsentscheidung zum Stadtschloss 🏰 haben die Vertreter der CSU, FoB und FW unseren Bürgerinnen und Bürgern eine große Bürde 👻 auferlegt. Eine knappe Mehrheit des Stadtrates hat entschieden, dass im 3. OG des denkmalgeschützten Stadtschlosses ein XXL-Saal realisiert werden soll. Dieses Millionenprojekt wird im Fall einer Realisierung die Handlungsfähigkeit unserer Stadt auf Jahre erheblich einschränken und zwar nicht nur aufgrund der hohen Investitionskosten, sondern vor allem auch wegen der vergleichsweisen hohen laufenden Kosten 💶🪙.
Dass dieser XXL-Saal mit einer kappen Mehrheit von 12 zu 9 Stimmen 👍👎verabschiedet wurde, zeigt, dass es sich um ein hoch umstrittenes ⛈ Nutzungskonzept handelt. Eindeutig fiel dagegen die umfassende und differenzierte Untersuchung des Projektsteuerers J. Ziegler von „focus projektentwicklung“ aus. Transparent und fundiert wurden größte Probleme 🤔, die ein XXL-Saal in einem 3. OG mit sich bringt, aufgezeigt, u.a. im Bereich des Brandschutzes 🚒, der Zulieferung, der Entfluchtung 🏃🏃‍♂️, der Tragwerkplanung und des Lärmschutzes 🤫. Tatsächlich scheint zum jetzigen Planungsstand eine Genehmigungsfähigkeit fraglich. Noch fraglicher erscheint, welchen Mehrwert ein solcher Millionensaal für Herrieden bringt, angesichts der Vielzahl an Versammlungsmöglichkeiten 🎉 und Sälen unterschiedlicher Größe und Gestalt.
Wer in wirtschaftlich unsicheren Zeiten einen weiteren Saal für mehr als 350 Personen fordert, muss transparent darlegen, wer von solch einem Saal profitieren wird. Das Argument, man werde damit die Altstadt beleben, kann nicht überzeugen. Dazu bräuchte es nämlich ein tragfähiges Betreiberkonzept, das die Saalbefürworter den Bürgerinnen und Bürgern seit Jahren schuldig bleiben 🤭.
Besonders bedenklich erscheint, dass die Expertise des von der CSU namentlich vorgeschlagenen Projektsteuerers auf geradezu respektlose Weise vom Tisch gewischt wurde🫣.  Auf völliges Unverständnis stößt, dass CSU, FoB und FW per Geschäftsordnungsantrag den Meinungsaustausch abwürgten und auf einer sofortigen Abstimmung bestanden, ohne die noch vier verbliebenen Ratsmitglieder, einschließlich Bürgermeisterin, auf der Rednerliste zu Wort kommen zu lassen‼️.
Letztlich fanden bei der knappen Mehrheitsentscheidung weder die Zahlen, Daten und Fakten eine angemessene Berücksichtigung, noch die Stellungnahme der Bürgervereinigung der Altstadtfreunde.
Eine solche „basta-Politik“ hatte eine deutliche Mehrheit der Herrieder Bürgerinnen und Bürger 2020 abgewählt.
Mein Appell: Unsere Bürgerinnen und Bürger haben keine parteipolitischen Machtdemonstrationen verdient, sondern kompromissbereite Volksvertreter, die sich intensiven inhaltlichen Diskussionen bis zum Ende stellen und Entscheidungen treffen, die das Ergebnis eines vernünftigen Abwägens aller relevanten Argumente widerspiegeln.

Dorina Jechnerer

September 2023

Keine Ostumfahrung für Herrieden

Im September 2023 erfolgte zum ergänzten Entwurfsstand ("Entwurf 3" vom Juli 2023) des Flächennutzungs- und Landschaftsplans eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange nach § 4a Abs. 3 BauGB. Der Stadtrat beriet über die Einwände und Stellungnahmen. Über die hochumstrittene Ostumfahrung wurde abgestimmt (4 : 15 Stimmen). Somit wird die Umfahrung nicht in den Flächennutzungsplan aufgenommen.

April 2022

Keine Bewerbung um Landesgartenschau

2019 hat der Stadtrat beschlossen, dass sich Herrieden für die Landesgartenschau im Zeitraum zwischen 2028 und 2032 bewerben soll. Die erste Phase der Interessensbekundung hatte Herrieden im Sommer 2021 erfolgreich durchlaufen. In der zweiten Phase der offiziellen Bewerbung musste ab Herbst 2021 innerhalb eines halben Jahres ein umfangreiches Bewerbungskonzept erarbeitet werden. Die Bürogemeinschaft Schmidt & Wendt und Köppel wurde beauftragt, dieses Bewerbungskonzept zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Stadtrat zu erarbeiten.

Bewerbungskonzept für die Landesgartenschau

Doch aufgrund der aktuellen weltpolitischen Umbrüche können aktuell allerdings weder verlässliche Prognosen für die Baukostenentwicklung noch für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren erstellt werden. Gleichzeitig müssen in den nächsten Jahren unaufschiebbare Großinvestitionen von der Stadt Herrieden getätigt werden. Daher ist eine Bewerbung um die Landesgartenschau aus heutiger Sicht anders zu bewerten als zu Beginn des Bewerbungsverfahrens 2019. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer stellte daher in der Stadtratssitzung vom 6. April 2022 zur Abstimmung, dass unter den gegebenen Umständen die Bewerbung für den Zeitraum 2028-2032 nicht aufrechterhalten werden soll. Vielmehr sollte zunächst die Verlegung des Sportgeländes mit Variantenuntersuchungen geprüft werden und im Falle einer positiven Entscheidung zur Sportplatzverlegung im Einvernehmen mit der SG TSV DJK Herrieden das Bewerbungskonzept als Interessensbekundung für den nachfolgenden Bewerbungszeitraum (ab 2033) eingereicht werden. Bei zukünftigen städtebaulichen Planungen sollte das bereits vorliegende Bewerbungskonzept herangezogen werden. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die Interessensbekundung keinen Automatismus für das weitere Bewerbungsverfahren darstellt und der Stadtrat im Falle einer neuen erfolgreichen Interessensbekundung erneut über das dann gültige Bewerbungskonzept beschließen muss.
Die Mehrheit im Stadtrat sprach sich allerdings gegen die Einreichung des Konzepts als Interessensbekundung für den Nachfolgezeitraum ab 2032 aus und nahm das Konzept lediglich zur Kenntnis. Eine Bewerbung für den Zeitraum 2028-2032 wird nach Beschluss des Stadtrates nicht eingereicht.

April 2022

Zum Fraktionswechsel von Andreas Baumgärtner und Johann Heller

Über die Liste des Herrieder Bürgerforums gelang Andreas Baumgärtner 2020 auf Anhieb der Einzug in den Herrieder Stadtrat. Es war ein großer Vertrauensvorschuss des Bündnisses, das die Stadtratsmitglieder der Grünen, der Freien Wähler und des Bürgerforums entwickelt haben, Andreas Baumgärtner zum Zweiten Bürgermeister zu wählen. Im Herrieder Ratsgremium ist das Bürgerforum bewusst eine Gruppierung, die sich ausschließlich auf die Arbeit in unserer näheren Heimat konzentriert. Seit der Wahl arbeiten wir konsequent an der Umsetzung der im Wahlkampf thematisierten Projekte. Allerdings steht es jedem Vertreter des Bürgerforums frei, sich auch überörtlich politisch zu engagieren oder sich als Kandidat einer demokratischen Partei um ein überörtliches Mandat zu bewerben.
Diese Rahmenbedingungen waren 2020 bekannt, sie gelten unverändert auch heute. Dass nun unser Dritter Bürgermeister Johann Heller – u. a. auch ausgelöst durch Baumgärtners Wechsel – sich der Fraktion des Bürgerforums anschließt, freut uns sehr.
Denn einerseits wird dadurch die durch die Wahl begründete Sitzverteilung im Stadtrat und in den Ausschüssen gewahrt und andererseits konnten wir mit ihm schon in der Vergangenheit hervorragend Themen und Projekte angehen, die gerade auch den Freien Wählern in Herrieden seit langer Zeit wichtig waren.


Verkehrskonzept 2021

Seit September 2020 wird in Herrieden im Rahmen einer Steuerungsgruppe "Verkehr" ein Verkehrskonzept erarbeitet. Als Vertreter der Fraktion BürgerForumHerrieden bringt Stadtrat Armin Jechnerer die Ideen unserer Mitglieder in die Arbeit der Steuerungsgruppe ein. 

Fahrradkonzept 2021
Rückenwind fürs Radfahren
Fahrradkonzept Herrieden 2021.pdf (322.92KB)
Fahrradkonzept 2021
Rückenwind fürs Radfahren
Fahrradkonzept Herrieden 2021.pdf (322.92KB)



29. März 2021:

Machen Sie sich mit uns auf Ostereiersuche!

In den letzten Monaten hat sich in Herrieden viel getan. Entdecken Sie und entdeckt mit uns in der Woche vor und nach Ostern täglich eine gute Nachricht aus unserer AKTIVSTADT an der Altmühl und unseren l(i)ebenswerten Dörfern mit Zukunft. 

Frohe Ostern wünscht das BürgerForumHerrieden!



Neujahrsgrüße 2021


Liebe Mitglieder,
vor fast 30 Jahren starteten die Vereinten Nationen den sog. „Agenda 21-Prozess“. Wirtschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit sollten weltweit einen positiven Dreiklang entwickeln. Auch im Landkreis Ansbach bildeten sich „Agenda 21“-Gruppen. „Global denken, lokal handeln“ war die Devise. Unsere moderne Passivhaus-Sporthalle der Realschule ist auch das konkrete Ergebnis der damaligen Agenda-Arbeit. Das Neue Jahr 2021 erinnert durchaus an die damalige Aufbruchsstimmung und führt zur Frage nach einer Zwischenbilanz.
Vor einem Jahr starteten wir gemeinsam unseren Kommunalwahlkampf. Tatsächlich stehen alle unsere Ideen, Forderungen und Ziele im Einklang mit den für das 21. Jahrhundert formulierten richtungsweisenden Agenda 21-Zielen.
Weil wir bei der Wahl einen großen Erfolg erzielten und jetzt mit Dorina die Bürgermeisterin, mit Andreas den 2. Bürgermeister stellen, mit 4 (leider hat es hauchdünn nicht ganz zum 5. gereicht!) Sitzen im Stadtrat vertreten sind und mit den Grünen und den Freien Wählern eine Mehrheitskoalition geschmiedet haben, konnten wir bereits etliche unserer Wahlkampf-Bausteine umsetzen:


  1. Das Kindergartenkonzept bringt deutliche Verbesserungen für die Standorte Oberschönbronn, Neunstetten und Elbersroth. Außerdem haben die SVE eine ideale Heimat in der Wolfhard-Schule und der GfI-Kindergarten im Holzhaus auf dem Schul-Campus gefunden. Weitere Impulse für die genannten Dörfer zeichnen sich durch das Konzept ab, das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist schlichtweg sensationell.
  2. Stadtschloss: Im Rahmen einer Stadtratsklausur wurde die künftige Nutzung des Schlosses weiter präzisiert. Ein stimmiger Nutzungsmix verschiedener Vorschläge scheint sinnvoll. Auf jeden Fall wird im Jahr 2021 das endgültige Schlosskonzept vom Stadtrat beraten.
  3. Gewiss wird vor der Verabschiedung des Flächennutzungsplans das Herrieder Verkehrskonzept erarbeitet und beschlossen.Schon jetzt zeigen die erhobenen Zahlen und Daten, dass vor dem Bau einer gewaltigen Ost-Umfahrung eine Vielzahl intelligenter Maßnahmen zur Steuerung des Verkehrs und zur Reduktion der Belastungen ergriffen werden müssen. Dazu zählen mittelfristig auch kleinere Umfahrungen, die wir im Wahlkampf vorgeschlagen haben. Eine große Ost-Umfahrung würde ca. 30 Millionen Euro kosten, viele Hektar Land (und Wald) dauerhaft versiegeln und einen Großteil der Herrieder Verkehrsbelastungen nicht ansatzweise lösen. Im Gegenteil, durch die einseitige Bindung unserer finanziellen Mittel würden die anderen Maßnahmen geradezu verhindert. Außerdem wären deutlich mehr Bürger (im Schrotfeld und in Hohenberg) als Anrainer dieser dann größten Straße von Herrieden belastet als jetzt in der Nürnberger Straße. Deshalb sind die Belastungen in der Nürnberger Straße sofort zu reduzieren (Tempo 30 nachts, Lärmschutzmaßnahmen, Flüsterasphalt, Gummi-Auflagen für Kanaldeckel und ähnliche Strukturen, Bau einer Nord-Umfahrung der Pfarrer-Speinle-Straße).
  4. Stadtratssitzungen können jetzt online verfolgt werden. Diese Maßnahme dient der Teilhabe, der Transparenz und gerade in Pandemie-Zeiten der Sicherheit. Anmerkung: Nur weil einige Kollegen aus den Reihen von CSU und FoB nicht bereit sind, sich aufnehmen zu lassen, entstehen überhaupt die öffentlich kritisierten Kosten und Anfahrtswege des Filmteams. Ohne diese Einschränkung könnte unsere Verwaltung die Übertragung der Sitzungen mit geringem Aufwand selbst vornehmen. Auf jeden Fall werden die Aufzeichnungen im Sommer evaluiert im Hinblick auf Kosten und Nutzen.
  5. Herrieden hat jetzt einen Umwelt-, Energie- und Landwirtschaftsausschuss. Unsere gesamte Beschaffung ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet (Wir sind FAIR TRADE-Kommune; Andreas ist zusammen mit Franziska Wurzinger FAIR TRADE-Beauftragter.) Unser Klimaschutzfahrplan ist beschlossen und auf den Weg gebracht. Demnächst wird ein Herrieder Klimaschutzmanager seinen Dienst antreten.
  6. Nürnberger Straße: Hier werden weder ein Kindergarten noch ein Behindertenwohnheim gebaut. Unsere Argumente aus dem Wahlkampf haben sich durchgesetzt, obwohl die Mehrheit im alten Stadtrat (gegen unsere Stimmen) vehement ein „Sozialzentrum“ an der Nürnberger Straße bauen wollte.
  7. Schrotfeld: Eine Stadtratsklausur zum neuen Bauabschnitt im Schrotfeld erbrachte zusammen mit vielen Bürgervorschlägen konstruktive Entwürfe für eine nachhaltige moderne Siedlungsentwicklung. Immerhin sollen hier ca. 1000 Menschen wohnen und leben.
  8. Belebung unserer Dörfer: Gerade hat der Bau- und Verkehrsausschuss ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Förderung unserer Dörfer auf den Weg gebracht, das der Stadtrat demnächst beschließen wird. Nach dem Vorbild der „Hofheimer Allianz“ in Unterfranken wird es maßgeblich dazu beitragen, Leerstand in den Außenorten zu vermeiden und aktive Dörfer zu gestalten bzw. zu erhalten.
  9. Nägelein-Areal: Die Ansiedlung eines Supermarkts wird nicht mehr verfolgt, was von einigen Anwohnern begrüßt, städtebaulich aber auch bedauert wird. Stattdessen wird nun die Nutzung als Wohngebiet und als Standort eines Kindergartens geplant. Gerade der Kindergarten als „Frequenz-Einrichtung“ ist hier in integrierter Lage wesentlich sinnvoller beheimatet als in der Nürnberger Straße!
  10. Bürgermeister-Auto: Das Bürgermeister-Auto ist abgeschafft! Fahrten in Herrieden erledigt Dorina mit dem E-Bike oder dem sowieso vorhandenen Kleinwagen der Verwaltung.
  11. An den großen Bushaltestellen werden Abstellplätze für Fahrräder errichtet. Der Stadtratsbeschluss ist bereits erfolgt.


Viele weitere Maßnahmen der Herrieder Kommunalentwicklung tragen auch unsere Handschrift. Sie können nicht alle im Rahmen dieser Grußbotschaft genannt werden. Durchaus bezeichnend für unseren Politikstil ist wohl die erfolgreiche Ausgestaltung des „ausgefallenen Kirchweihwochenendes“ mit der Illumination charakteristischer Gebäude und der Durchführung eines Herrieder Wandertags. Im Kleinen zeigt sich hier die Besinnung auf eigene Gegebenheiten und Stärken, auch indem man neue Wege geht.
Selbstverständlich hat Corona im letzten Jahr unser Koordinatensystem völlig verändert, vieles verhindert und gewaltige Anstrengungen gefordert. Bis zur Bewältigung der Krise gilt es noch mehr als sonst, verantwortungsbewusst, kreativ und nachhaltig Politik zu gestalten, d.h. Chancen konsequent nutzen und Politik-Bausteine so zu setzen, dass sich ein stimmiges Bild ergibt nach dem Motto: „Global denken, lokal handeln“.
Da wir uns im Augenblick nicht gemeinsam treffen können, wollen wir die Jahreshauptversammlung auf das Frühjahr verschieben und bis dahin zu Videokonferenzen (einmal im Monat) einladen. Wir freuen uns auf die anstehenden Aufgaben, wünschen Gesundheit und alles Gute im Neuen Jahr und viel Erfolg bei der Umsetzung von individuellen „Agenda (20)21“-Vorsätzen.

Armin Jechnerer



"Morgen, Kinder, wird´s was geben..."

- und zwar jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember: Hinter jedem Türchen eine gute Nachricht aus und für Herrieden!

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GUTE NACHRICHTEN NACH 100 TAGEN:

Klimakonzept 2020
Unsere Ideen für ein Herrieder Klimakonzept
Klimakonzept Herrieden 2020.pdf (327.97KB)
Klimakonzept 2020
Unsere Ideen für ein Herrieder Klimakonzept
Klimakonzept Herrieden 2020.pdf (327.97KB)

9. Mai 2020

Grundlagenpapier für Herrieden 2020-2026

Nachdem wir mit allen Fraktionen nach der Stichwahl das Gespräch gesucht haben, um für eine konstruktive Zusammenarbeit zu werben, haben schließlich Bündnis 90/Die Grünen und die Fraktion FREIE WÄHLER ergebnisoffenen Sondierungsgesprächen zugestimmt. Gemeinsam haben wir in vielen Videokonferenzen intensiv und detailliert ein Grundlagenpapier erarbeitet. Dieses Dokument beschreibt die gemeinsamen und einstimmig beschlossenen Grundlagen für die Zusammenarbeit der Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen, BürgerForumHerrieden, FREIE WÄHLER im Stadtrat von Herrieden für die Jahre 2020-2026. Die Aufstellung beinhaltet keine Priorisierung. Einmal jährlich erfolgen eine gemeinsame Überprüfung der bisher erreichten Ziele und die Fortschreibung des Grundlagenpapiers, besonders unter Berücksichtigung einer effektiven, soliden Haushaltsführung.

Gemeinsame Erklärung der Fraktionen BürgerForumHerrieden, Bündnis 90/Die Grünen, Freie Wähler:

Freude an konstruktiver Diskussion

Ein neues Bündnis will in den nächsten Jahren die Politik in Herrieden konstruktiv gestalten. Die Fraktionen BürgerForumHerrieden, Bündnis 90/Die Grünen und FREIE WÄHLER verabschiedeten nun nach mehrwöchigen Verhandlungen ein Papier, das die gemeinsamen und einstimmig beschlossenen Grundlagen der Zusammenarbeit für die Jahre 2020-2026 beschreibt.
Das neue Bündnis verfügt im Stadtrat über elf von 20 Sitzen. Dorina Jechnerer, Erste Bürgermeisterin von Herrieden, die in der Stichwahl als Kandidatin des BürgerForums die Wahl mit 59,7% klar für sich entschied, sieht in den veränderten Mehrheitsverhältnisse im Herrieder Stadtrat ein klares Signal der Wählerinnen und Wähler. „Die Menschen erwarten von der Politik, dass man gemeinsam um die besten Lösungen ringt.“ Die weitgehend ausgewogene Sitzverteilung im zukünftigen Stadtrat (CSU 5 Sitze, BFH 4 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze, FoB 4 Sitze, Freie Wähler 3 Sitze) sei in ihren Augen eine große Chance, da keine Gruppierung ihren Willen einfach durchsetzen könne, sondern am Ende stets das beste Sachargument entscheide. "Dass das nicht immer einfach ist, liegt auf der Hand, aber am Ende lohnt sich die intensive inhaltliche Auseinandersetzung in jedem Fall."
Dies unterstreicht auch Franziska Wurzinger: „Das gemeinsame Grundlagenpapier umfasst Leitlinien und konkrete Maßnahmen. Es zeigt, dass unser Bündnis sofort handlungsfähig ist und wir in den nächsten sechs Jahren die Politik für unsere Heimat gemeinsam aktiv gestalten wollen. Bürgerbeteiligung und Transparenz stehen dabei an erster Stelle!“, so die Fraktionsvorsitzende von GRÜNE Herrieden-Bechhofen. „Bei den Sondierungsgesprächen ist es daher zunächst ausschließlich um Inhalte gegangen. Wir haben die Diskussion um Posten bewusst hintenangestellt“, erklärt Wurzinger. „Für uns war es von Anfang an wichtig, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Herrieder Stadtpolitik deutlich mehr Gewicht bekommen.“
Auch für Christian Enz ist das Koalitionspapier ein starkes Signal für eine neue politische Kultur in Herrieden. „Es ist gelungen aus drei Wahlprogrammen eine gemeinsame Grundlage für die Zukunft zu erarbeiten“, freut sich der Fraktionsvorsitzende der FW Freie Wähler Herrieden. „Die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen politischen Schwerpunkten bildet eine solide Basis für die Zusammenarbeit, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind“, meint Enz. „Da die jährliche Überprüfung der bisher erreichten Ziele und die Fortschreibung des Grundlagenpapiers insbesondere unter Berücksichtigung einer effektiven und soliden Haushaltsführung erfolgt, haben wir ein wichtiges Anliegen der Freien Wähler zentral verankert.“
Armin Jechnerer, Fraktionsvorsitzender des Bürgerforum Herrieden, zeigt sich erfreut über die äußerst konstruktiven und intensiven Diskussionen, die der Verabschiedung des gemeinsamen Grundlagenpapier vorangegangen sind. "Nicht zuletzt die Corona-Krise erzwingt in mancher Situation neue Blickwinkel und Bewertungen. Dies schließt für den gesamten Stadtrat auch besondere Chancen für die Entwicklung von Herrieden und den Ortsteilen ein. Vorhandene Potenziale klug aktivieren, ist das Gebot der Stunde. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten eine überzeugende und ergebnisorientierte Zusammenarbeit."
Die Fraktionsvorsitzenden erklären übereinstimmend: "Das neue Bündnis wird bei der Wahl des Zweiten Bürgermeisters Andreas Baumgärtner (BFH) unterstützen, da er über ausgezeichnete Verwaltungskompetenz verfügt und durch seine langjährige berufliche Tätigkeit im Rathaus, zuletzt als Chef des Ordnungsamtes, mit den inneren Abläufen in der Herrieder Verwaltung bestens vertraut ist. Johann Heller, Stadtrat der Freien Wähler und Vertreter der Außenorte, wird die Stimmen der drei Fraktionen bei der Wahl des Dritten Bürgermeisters erhalten. Als Vertreter der Außenorte und durch seine langjährige Stadtratserfahrung ergänzt er das Bürgermeisterteam in idealer Weise."
Die konstituierende Sitzung findet ‪am 13. Mai 2020 um 19.00 Uhr in der Dreifach-Turnhalle der Realschule Herrieden statt.

30.03.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

von ganzem Herzen sage ich DANKE für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.
An dieser Stelle möchte ich außerdem meiner Familie und dem großartigen Team des BürgerForums danken. Eure Unterstützung war außergewöhnlich! Herzlichen Dank.
Ich freue mich sehr über das klare  Wahlergebnis und über die vielen Glück- und Segenswünsche, die mich in den letzten Stunden erreicht haben. 

Was ich vor der Wahl betont habe, das gilt: Ich stehe für eine Politik des Runden Tisches und werde mit allen, die sachorientiert die besten Lösungen für unsere Heimat umsetzen wollen, fair zusammenarbeiten.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich alles Gute – bleiben Sie gesund!


Herzlich
Ihre Dorina Jechnerer


Ergebnis der Bürgermeisterwahl - Stichwahl
Ergebnisse der Stadtratswahl

Ergebnisse der Stadtratswahl 2020

Unsere zukünftigen Stadträte und unsere zukünftige Stadträtin:

  • Jechnerer Armin (2.480 Stimmen)
  • Oberfichtner Fritz (2.171 Stimmen)
  • Baumgärtner Andreas (1.751 Stimmen)
  • Pelka Aurelia (1.217 Stimmen)

Dorina Jechnerer erhielt bei den Stadtratswahlen 2020 3.020 Stimmen. Nachdem sie die Bürgermeisterwahl in der Stichwahl für sich entscheiden konnte, rückt Aurelia Pelka im Stadtrat nach.

Hintergrundinformationen zu unseren einzelnen guten Nachrichten finden Sie hier!


Herrieder Bürgerforum sehr gut aufgestellt

Zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung des Vereins „BürgerForumHerrieden“ (BFH) konnte der Vorsitzende Armin Jechnerer 21 Anwesende begrüßen. Stadtrat Jechnerer unterstrich in seinem Rechenschaftsbericht wesentliche Ziele des politischen Vereins. Ein Leitgedanke sei der Auftrag, „die Zukunft unserer Heimat für unsere Kinder so positiv mitzugestalten, dass auch künftige Generationen hier äußerst attraktive Perspektiven vorfinden.“ Die Gemengelage von genutzten Chancen entscheide nicht zuletzt über die Lebensqualität in einem Ort.
Jechnerer zeigte sich hocherfreut über die intelligenten Lösungen, die bei der Herrieder Gewerbeaufsiedlung erzielt wurden. Allerdings fehle der entscheidende Baustein eines modernen Verkehrskonzepts. Er verglich die dynamische Herrieder Siedlungs- und Gewerbeentwicklung ohne flankierendes Verkehrskonzept mit dem Bau eines Hauses ohne Statikberechnung.
Auf Antrag des Bürgerforums diskutierte der Stadtrat in einer Sondersitzung über Gewerbeflächen an der Autobahn A6. Diese Areale seien vor allem für produzierende Betriebe zu entwickeln. Wer mit Begeisterung auf fremde Großlogistik setzt, verramscht unsere Heimat, betonte Jechnerer.
Leider wollte der Stadtrat mehrheitlich nicht dem BFH-Antrag folgen, einmal im Jahr eine Stadtratssitzung nicht in der Kernstadt Herrieden, sondern in einem Dorf abzuhalten. Der Kreistag dagegen praktiziere dieses Prinzip seit Jahren erfolgreich.
Sehr erfreulich sei die Resonanz auf den einstimmig beschlossenen BFH-Antrag, sich in Herrieden um die Ausrichtung der Gartenschau zu bewerben. So werde jetzt sogar in Ansbach wieder die Diskussion über eine entsprechende Bewerbung geführt.
Die Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende Aurelia Pelka wies auf die vielen Initiativen und Anträge der BFH-Fraktion hin, die den Gestaltungswillen für Herrieden unterstreichen. Gleichzeitig drückte sie ihre Freude darüber aus, dass sich 20 äußerst engagierte Persönlichkeiten auf der Liste des BürgerForum um die Herrieder Stadtratsmandate bewerben und dass Dorina Jechnerer mit Kompetenz, Fleiß und Begeisterung das Bürgermeisteramt ausüben will.



KOMMUNALWAHL: 15. März 2020 

Das große Spektrum unserer Bürgerschaft wollen wir durch unterschiedliche Kandidatinnen und Kandidaten repräsentieren: Frauen und Männer, Alt und Jung, Repräsentanten vieler unterschiedlicher Berufe, Mitglieder der Herrieder Vereine, Alteingesessene und Zugezogene, Bürgerinnen und Bürger aus unserer Stadt und aus unseren Dörfern. In den nächsten Wochen werden wir Ihnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten nacheinander ausführlich vorstellen.


Die neugewählte Vorstandschaft des Herrieder BürgerForums

Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft: v. links: Bernd Lohbauer, Erika Hertlein-Grab, Armin Jechnerer, Aurelia Pelka, Thomas Zink, Anke Heuschkel, Stefan Heimann, Peter Faigle


Dorina Jechnerer als Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2020

Die 40-jährige Herriederin, die sich seit Jahren in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens an verantwortlicher Stelle für ihre Heimatstadt engagiert, besitzt nicht nur die erforderliche Gestaltungskraft, sondern auch die notwendige Verwaltungserfahrung für das Bürgermeisteramt. Da es viele Parallelstrukturen zwischen der evangelischen Kirchengemeinde mit über 2000 Mitgliedern und der Gemeinde auf kommunaler Ebene gibt, konnte sie als Vorsitzende des Kirchenvorstands in den vergangenen sieben Jahren an verantwortungsvoller Stelle viel Verwaltungserfahrung für das Bürgermeisteramt sammeln. Gerade während der beiden beinahe einjährigen Vakanz-Zeiten lag ein großer Teil der Verantwortung in den Händen des Kirchenvorstands und seiner Leitung. Nicht nur hier hat Dorina Jechnerer bewiesen, dass sie gemeinsam mit anderen tatkräftig Probleme löst und ideenreich den erforderlichen Strukturwandel gestalten kann. Seit vergangenem Jahr ist sie zudem als gewähltes Mitglied des Präsidiums der Dekanatssynode und des Dekanatsausschusses an entscheidender Stelle mit den Belangen des Dekanats Ansbach, das 42.000 Mitglieder zählt, befasst.

In Herrieden ist Dorina Jechnerer unter anderem bekannt durch ihre langjährige Chorleitertätigkeit und als Initiatorin des Sommerferiencamps, das berufstätigen Eltern eine qualitativ hochwertige und bezahlbare ganztägige Kinderbetreuung während der Sommerferien bietet. Außerdem liegt ihr das gute Miteinander zwischen katholischer Pfarrgemeinde und evangelischer Christuskirchengemeinde am Herzen, weshalb sie seit Jahren im Ökumenekreis aktiv ist. Als Gründungsmitglied der Herrieder Aquathleten ist sie seit 11 Jahren mit der Geschäftsführung und Öffentlichkeitsarbeit des Ausdauersportverein betraut, der in der Zwischenzeit weit über 700 Mitglieder umfasst. Regelmäßig war die Historikerin in den vergangenen Jahren als Autorin bei den „Herrieder Zeitreisen“ aktiv und trug maßgeblich zur Umsetzung des Herrieder Heimatdenkmals bei. Beruflich bekleidet die Oberstudienrätin am Theresien-Gymnasium die Funktionsstelle der Unterstufenbetreuung, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.